Text und Bild: Jungfrauzeitung, 22. März 2017

In wenigen Tagen wird es Kindern und Jugendlichen weitgehend untersagt sein, auf den Volksschulanlagen Velo zu fahren oder zu skaten. Das Jugendparlament Berner Oberland wehrt sich nun mit Rollen und Rädern.

Ab dem 1. April ist das Befahren der Schulhausplätze mit Fahrrädern, Skateboards und dergleichen verboten. Ausgenommen sind «Berechtigte». So will es das abgeänderte Polizeireglement, das der Grosse Gemeinderat in seiner Januarsitzung durchgewunken hat. Für Dimitri Rougy, selbst GGR-Mitglied und Co-Präsident des Jugendparlaments Berner Oberland, ist dieser Entscheid eine Unerhörtheit: «Bald sind alle öffentlichen Plätze mit Verboten oder Nutzungseinschränkungen versehen.» Rougy ist nicht der Einzige, der die neue Regelung missbilligt. Zahlreiche Reaktionen aus der Bevölkerung zeigen, dass die neue Verbotswelle in Interlaken auf Unverständnis stösst. Deshalb lanciert das Jugendparlament Berner Oberland am 31. März um 17.30 Uhr die «Aktion für öffentlichen Raum». Die Initianten treffen sich mit Gleichgesinnten zum Rollprotest und fahren in zwei Gruppen vom Sekundarschulhaus und dem Schulhaus West Richtung Amman-Hofer Platz. Für das Defilee auf Rollen und Rädern durch Interlakens Strassen werden laut Rougy mindestens 200 Personen erwartet.

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